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Ghosthunter NRWup, die Geisterjäger aus NRW und RLP untersuchen paranormale Phänomene

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Mittwoch, 12. Juli 2017

Paranormale Untersuchung in einem Privathaushalt in Wuppertal - 28.11.2015


Eine junge Familie aus der Stadt mit den schwebenden Bussen wandte sich Anfang November hilfesuchend an uns, da aufgrund verschiedener Vorkommnisse die junge Familie nebst einem Kleinkind kaum noch Schlaf fand. Selber vermuteten sie, dass evtl. der verstorbene Großvater oder Vater sich noch vor Ort aufhielt. 
 
Bevor es nun zur Sachverhaltsschilderung kommt, noch ein Hinweis in eigener Sache:

Da unser Team (Ghosthunter NRWUP & RLP) Diskretion und Wahrung der Privatsphäre von Privatpersonen nicht nur auf unsere Homepage schreibt, sondern für dieses auch einsteht, festhält und durchführt, werden wir keine Bilder oder Videos aus der Wohnung veröffentlichen. Dementsprechend wird es auch kein Doku-Video zu diesem Fall geben. Denn durch irgendwelche dummen Zufälle könnte dann doch herauskommen, bei welcher Familie man gewesen ist und die Gefahr eines möglichen Spießrutenlaufes wäre gegeben. Auch aus diesem Grunde lehnen wir Veröffentlichungen von Bild- und Tonmaterial aus Privatwohnungen ab. Zudem bissen sich ja auch schon manche TV-Sender/Produktionen die Zähne an unserem hartnäckigen Festhalten dieses Prinzips aus. 


Nun aber zum eigentlichen Bericht:

Die Klienten berichteten davon, dass kalte Luft an ihnen vorbeizog, so eine Art Durchzug, aber dafür waren die Voraussetzungen nicht gegeben. Auch nahmen sie vorbeihuschende Schatten wahr. Wenn das Kleinkind abends immer mal wieder wach wurde, sagte es Opa und winkte dabei. Eine Verwandte schlief in der zurückliegenden Zeit immer mal wieder bei den Klienten und sie berichtete von den gleichen Phänomenen (Schatten und kalter Luftzug). Über das Display des Babyphones konnten die Klienten einmal sehen, wie sich das Kissen bewegte, es wurde regelrecht heruntergedrückt, so als ob jemand schauen wollte, wie es dem Kind gerade ging, welches auf dem Kissen schlief.

Wie bei unserer Bearbeitung von Privatfällen üblich, versuchen wir zunächst einen ersten Vorbesprechungstermin vor Ort durchzuführen, bei dem wir nochmals den gesamten Sachverhalt durchgehen und schon mal schauen, ob es nicht ggfs. für das ein oder andere Phänomen Erklärungen ´gefunden werden.

Diesen Vorbesprechungstermin führten wir wenige Tage nach der ersten Kontaktaufnahme durch. An sich war geplant, dass dieser von Cloody und Tom zusammen durchgeführt wird, aber aufgrund einer Erkrankung von Cloody nahm Tom den Termin alleine wahr. Gegen Abend traf er bei der Klientenfamilie ein. Diese bewohnten eine kleine, aber sehr schön eingerichtete Wohnung in einem Mehrfamilienhaus in Wuppertal.

Neben dem bereits bekannten Sachverhalt konnte noch in Erfahrung gebracht werden, dass es in der Verwandtschaft mal einen Kindstod-Fall gab und die Klientin selber ein sehr inniges Verhältnis zu ihrem Großvater hatte. Das Kleinkind hat diesen nie kennengelernt und stand mal vor einem Bild, wo mehrere Personen drauf waren und es zeigte auf eine Person mit den Worten: „Opa! Opa!“. Es identifizierte die richtige Person auf dem Bild als den Urgroßvater, den Großvater der Klientin. Auch erzählten sie, dass beim Umzug eine Kiste bei ihren Umzugskartons landete, die ihnen nicht gehörte. Darin befanden sich persönliche Gegenstände und Fotos. Sie wollten später mal versuchen, die Person ausfindig zu machen. Auch befanden sich von den verstorbenen Verwandten persönliche Gegenstände in der Wohnung.

Tom machte nach dem ausführlichen Gespräch noch ein paar Bilder, u.a. von dem Zimmer, wo auch das Kindsbett stand und führte eine Grundmessung durch. Grundmessung bedeutet, dass man u.a. mittels eines  EMF-Messgerätes schaut, wo sich elektromagnetische Felder in einem Raum befinden. Je nach Intensität und Lage solcher Felder kann es auch zu Wahrnehmungsstörungen kommen, wenn man diesen permanent ausgesetzt ist (zB in den Bereichen schläft). Die Grundmessung ergab im Kinderzimmer keinerlei außergewöhnlichen Messwerte, denn das Gerät (K2) schlug nicht aus – dieses Messgerät misst in einem höheren Wertebereich. Nach einem weiteren ausführlichen Gespräch, bei dem er den Klienten auch einiges über die anstehende Untersuchung nebst Ablauf erzählte und auch sonstigen Fragen zu Geistern und Vorstellungen/Ängste beantwortete, verließ er nach etwa anderthalb Stunden die Wohnung. 


Auf den Bildern war nichts Nennenswertes zu erkennen, was wir in den Bereich „Paranormales“ schieben würden. Da die Familie aufgrund der Vorkommnisse schon Angst hatte, wollten wir versuchen, dass wir zeitnah eine Untersuchung durchführen. Da die Wohnung recht klein war, wollten wir mit max. vier Personen dort agieren. So kam es dann, dass wir am 28.11.2015 die Klientenfamilie zur Untersuchung aufsuchten. Da Wula familiär und Cloody krankheitsbedingt verhindert waren, wollten dann nur Hagen und Tom die Untersuchung durchführen.

Den Schwerpunkt der Fragestellungen legten wir auf die verstorbenen Verwandten.

Hagen und Tom trafen am Abend des 28.11.2015 vor Ort ein und begannen nach einer ausführlichen Besprechung mit den Klienten mit der Vorarbeit für die Untersuchung. An dieser Stelle muss klarstellend erwähnt werden, dass das Kleinkind nicht anwesend war. Dieses wurde auf unseren Wunsch hin anderorts stundenweise untergebracht.


Da sich die überwiegenden Phänomene im Kinderzimmer abspielten, wollten wir auch hier unseren Schwerpunkt der Untersuchung legen. Der abschließende Part sollte dann im Wohnzimmer stattfinden, wo die Schattensichtungen durch mehrere Personen erfolgten.

Bevor wir „offiziell“ starteten nahmen wir unsere Kameras und wollten sie schon einmal an machen bzw. auch auf den Stativen befestigen und beide (Hagen und Tom) mussten feststellen, dass die Akkus in den Kameras leer waren. Obgleich sie alle aufgeladen wurden. Zum Glück waren die Ersatzakkus noch alle voll. Als dann alle Kameras mit vollen Akkus versorgt waren, ging es los. 


Zunächst nahmen wir im Kinderzimmer nochmals eine Grundmessung vor und die Ergebnisse der ersten Messungen beim Vorabgespräch bestätigten sich.

Danach bauten wir hier unseren Movetest auf. D.h., dass wir persönliche Gegenstände/Kleidung der verstorbenen Verwandten an eine Stelle verbrachten. Dazu legten wir ein EMF-Messgerät (K2) und ein Diktiergerät. Auf dieses „Arrangement“ richteten wir eine unserer Video-Kameras. Nachdem alles vorbereitet war, starteten wir die Videoaufnahme. Alle verließen den Raum und begaben sich ins Wohnzimmer. Der Plan sah so aus, dass zunächst eine passive Aufnahme durchgeführt werden sollte.

Wenn wir von EMF-Messungen sprechen, dann meinen wir damit die Vornahme einer Messung, ob elektromagnetische Felder vorhanden sind. Man kann jene Geräte verwenden, die auch zu den üblichen Geisterjäger-Gerätschaften gehören (K2, Gaussmaster, Trifeld, Cell Sensor) oder man geht in den Baumarkt und besorgt sich dort „normale“ Messgeräte. Kann mitunter günstiger sein, da allein der Begriff „Geisterjäger-Equipment“ schon für einen Preisaufschlag sorgt. Mittlerweile gibt es für Equipment jeglicher Art einen regelrechten Markt und so manche „Erbauer/Entwickler“ haben da nur rein wirtschaftliche Interessen.

Es gibt die These, dass wenn sich Geister wo befinden, diese ein entsprechendes Feld erzeugen. Vielfach sind diese Felder aber rational zu erklären, also wenn Leitungen unter Strom sind oder sich Elektrogeräte in der Nähe befinden. Auch Mobilfunkgeräte erzeugen elektromagnetische Felder. Interessant können solche Felder nur dann werden, wenn das Vorhandensein oder die Bildung derer nicht erklärbar ist oder die Geräte reagieren, wenn unmittelbar vorher Fragen gestellt wurden und in dem Bereich vorher Messungen negativ verliefen.

Nun aber genug der Erklärung und weiter geht es:

Nachdem die Videokamera schon einige Minuten lief, begaben sich Hagen und Tom zurück in den Raum. Sie nahmen Platz und machten zunächst das übliche Sit-In. Sit-In bedeutet, dass man sich vollkommen passiv verhält und seine Sinne auf die Situation und Räumlichkeit einstellt. Dabei werden verbal auftretende Geräusche (ob Klopfen, Geräusche von außerhalb oder Magenknurren) geäußert, so dass diese bei der späteren Auswertung des Tonmaterials Berücksichtigung finden und beispielsweise ein Magenknurren keine Fragezeichen aufwirft.

Nach etwa 5 Minuten der absoluten Stille gingen die beiden in den aktiven Teil über und begannen Fragen in den Raum zu stellen. Zunächst allgemeine, aber dann gezielte, auch in Bezug auf die beiden verstorbenen Verwandten. Während der Fragen schlug der beim Movetest positionierte K2 mehrmals auf 40% bzw. auch auf 60% aus, also bis zum Bereich von 10 mG. Hagen und Tom sowie auch die Klienten hatten ihre Mobilfunkgeräte ausgeschaltet, so dass diese nicht dafür verantwortlich sein konnten. Aber bei Untersuchungen in Privatwohnungen besteht immer die Gefahr, dass Elektrogeräte, Mobilfunkgeräte oder Wlan-Netze aus Nachbarwohnungen dann ursächlich für Änderungen in den Messwerten sein könnten. Wir mussten daher die Auswertung der Tonaufnahmen abwarten, um diese Ausschläge auf dem K2-Messgerät genauer bewerten zu können.

Aufgrund der visuell zu sehenden Ausschläge konkretisierten wir unsere Fragen auch dahin, dass wir darum baten, dass wenn diese oder jene Person anwesend sei, doch bitte nochmals eine Berührung des Gerätes stattfinden solle, damit die Messwerte sich wieder veränderten. Leider blieb dies aus – es erfolgte keine unmittelbare Reaktion auf unsere Bitten hin. Die Ausschläge –so hatte es vor Ort den Anschein- schienen recht willkürlich zu kommen.

Nach etwa 20 Minuten aktiver Befragung beendeten wir den ersten Part und wollten eine kurze Pause machen. Wir besprachen dann bei einem Kaffee die ersten „Ergebnisse“ und wollten danach noch eine zweite Fragerunde im Kinderzimmer vornehmen. Diese fand dann auch etwas später statt.

Auch während der zweiten aktiven Untersuchung im Kinderzimmer  schlug das K2-Messgerät hin und wieder mal aus und es glich dem ersten Part. Nach weiteren 20 Minuten beendeten wir unsere Untersuchung des Kinderzimmers. Wir ließen aber die ganze Zeit über die Videokamera beim Movetest laufen und vielleicht konnte diese ja etwas Interessantes aufzeichnen. Die Auswertung würde es dann zeigen.

Wie geplant führten wir im Beisein der Klienten dann im Wohnzimmer unsere Abschluss-Sitzung durch. Nachdem sich alle einen Platz suchten, führten wir zunächst unser Sit-In durch. Während dieses Sit-Ins kam es zu keinen Auffälligkeiten, so dass wir in den aktiven Part wechselten, den wir mit der Vorstellrunde starteten, d.h. jeder Anwesende stellt sich mit Vornamen vor. Im Anschluss daran stellten wir unsere Fragen – allgemeine, wie auch gezielte. Hier war es nun so, dass unmittelbar nach ein paar unterschiedlichen Fragen unsere Messgeräte ausschlugen. Nicht bei allen, aber vereinzelt. Ob dies Antworten waren? Die Auswertungen sollten da mehr Aufschluss bringen.

Insgesamt dauerte der aktive Part im Wohnzimmer knapp 25 Minuten. Nachdem aber keine weiteren Reaktionen auf den Messgeräten nach Fragestellungen erfolgten entschlossen wir uns die Untersuchung insgesamt auch zu beenden.

Wir führten dann noch ein ausführliches Abschlussgespräch mit den Klienten durch und sie schienen schon ein wenig dadurch beruhigter zu sein, da sie ernst genommen wurden und wir ihnen glaubten, was sie so erlebten.

Nach etwa zweieinhalb Stunden verließen Hagen und Tom die Klienten, nicht ohne sich für das entgegengebrachte Vertrauen zu bedanken und nun ging es daran, das gesamte Material auszuwerten. 

Fazit: 


Die Auswertung der Tonaufnahmen brachten keine verwertbaren Ergebnisse hervor. Wir haben zwar die Ausschläge des K2-Messgerätes bei dem Movetest im Kinderzimmer und im Wohnzimmer, aber diese könnten auch durch elektrische Gerätschaften aus der Nachbarwohnung (unter- oder oberhalb der Klientenwohnung) hervorgerufen worden sein – obwohl, es gab auch unmittelbare Reaktion nach Stellung von bestimmten Fragen. Ein Funksignal (Mobilfunk) konnte ausgeschlossen werden (auf der Tonaufnahme hätte man das übliche Rattern gehört).

Hinsichtlich der aufgenommenen Bilder und Videos ließen diese keinen Rückschluss zu, dass zumindest an diesem Abend „Besuch“ da war. 

Dann hatten wir zu Beginn ja auch das „Problem“ mit den leeren Akkus. Ungewöhnlich, wenn alle gleichzeitig betroffen sind, die sich in den Kameras befanden.

Aufgrund der Schilderungen der Klienten und mancher Reaktion der Messgeräte (unmittelbare Änderung des Messwertes nach bestimmter Fragestellung) könnte jedoch schon die Möglichkeit bestehen, dass evtl. ein verstorbener Verwandter (Großvater?) hin und wieder mal zu Besuch kommt, um nach dem Kleinkind zu schauen – eben auch, weil es in der Familie mal einen Todesfall eines Kleinkindes gab. Aber durch die vorliegenden Auswertungsergebnisse können wir keine konkrete Aussage dazu treffen. Von einem „bösen Geist“ kann man vollständig Abstand nehmen. Hierzu („böse Geister“) gibt es einen interessanten Beitrag bei TomsTalkMystery, den wir an dieser Stelle empfehlen möchten.

Wir vereinbarten mit den Klienten, dass sollten die Phänomene wieder auftreten, wir erneut vorbeikommen. Das Angebot nahmen sie dankend an und alle Beteiligten wollten nun abwarten.

Zwei Monate später erfuhren wir, dass die Phänomene abnahmen und nichts außergewöhnliches mehr so auftrat und wenn doch mal vereinzelt, die Klienten sich ablenkten.

Mittlerweile konnten wir von den Klienten erfahren, dass die Phänomene vollkommen aufhörten und dies, nachdem die seinerzeit angesprochene Kiste, die versehentlich beim Umzug der Familie bei ihnen landete, an die rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden konnte, nachdem diese ermittelt wurden. Der Inhalt der Kiste gehörte einer anscheinend bereits verstorbenen Person und wer weiss… vielleicht war es auch diese Person, die sich bei den Klienten bemerkbar machte, weil sie wollte, dass die Kiste zurückgegeben wird….

Nochmals ein Dank an die Klienten für die Beauftragung und die überlassenen Kekse als Dankeschön.


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